Masuren

Masuren ist das “Land der dunklen Wälder und kristallenen Seen”, aber auch der goldgelben Felder und des Blauen Himmels mit seinen Wattewölkchen und der Störche.

Masuren ist nicht nur der schönste Teil des ehemaligen Ostpreussens, es ist auch das “Land der tausend Seen”. Seen, die alle auf natürliche Weise miteinander verbunden sind, und das Wesen dieser unvergleichlichen Landschaft bestimmen. Hügelig, grün und üppig, so präsentiert sich dieser sagenhafte Teil Masurens. Hier treffen Kultur und Natur friedlich aufeinander.

Es sind die Menschen, die von dem heutigen, oft auch rauhen Masuren geprägt sind und dem Land seinen ganz eigenen Charakter geben. Menschen, die durch ihre Herkunft – deutsch, polnisch, russisch – einen einzigartigen Kulturreichtum erschaffen haben, der dieser Region den eigentlichen Glanz verleiht.

Bis zum 13. Jahrhundert lebten hier vorwiegend die pruzzischen Stämme der Sudauer und Galinder (der durch Johannisburg fließende Fluß Galinde erinnert an sie). Der Deutsche Orden siedelte zunächst sächsische und schlesische Kolonisten an, später Polen aus Pommern und dem Kulmer Land an. Dazu kamen dann französische Hugenotten und evangelische Christen aus dem Salzburger Land. Vor allem aber nach dem zweiten Thorner Frieden (1466) und nach der Auflösung des Ritterordens kamen Kolonisten aus Masowien, einem polanischen Fürstentum, aus der Umgebung des heutigen Warschau. Sie waren evangelische Christen und wegen ihres Glaubens vertrieben worden. Die Masowier gaben dieser Landschaft schließlich ihren Namen Masuren.

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